PRAXISREKORD 300W !

PRAXISREKORD 300W !

Am 8.2.2011 wurde hier bei uns in der Praxis der bisherige Rekord von 275 Watt bei der ERGOMETRIE gebrochen!

Der neue Rekord liegt bei 300W ! Aufgestellt von einem Diplom-Ingenieur, die "gelegentlich" joggt! - Kein Profisportler -

Herzlichen Glückwunsch!

 

Herz-Screening? SPORT MIT HERZ

 

Gefahren des Hochleistungssports: Herzleiden werden oft übersehen

Sport hat zwar vorwiegend gesundheitsfördernde Wirkungen. Bis an die Grenzen der Belastbarkeit betrieben, kann er aber schädliche, mitunter sogar tödliche Folgen haben. Das schwächste Glied ist oft das Herz. Für Breitensportler mit angeborenem oder erworbenem Herzdefekt kann extreme körperliche Belastung verhängnisvoll werden.

Selbst kleine, unauffällige Störungen haben bei ihnen mitunter fatale Folgen. Das Risiko ist vor allem dann groß, wenn der Betroffene unerlaubte Wirkstoffe zur Leistungssteigerung einnimmt. Plötzliche Todesfälle bei Sportlern beruhen fast immer auf schweren Entgleisungen des Herztakts. Im schlimmsten Fall kommt es zum Herzflimmern und damit zum Stillstand der Blutzirkulation. Mit Abstand am häufigsten beruht der plötzliche Herztod auf einer krankhaften Herzmuskelverdickung, einer sogenannten hypertrophen Kardiomyopathie. Zu den Merkmalen dieses häufigen Leidens gehören eine asymmetrische Verdickung der linken Herzkammer und eine Fehlanordnung der für die Kontraktion zuständigen Muskelproteine. Zwischen einem normalen und einem krankhaft verdicktem Sportlerherzen verläuft allerdings keine scharfe Grenze, zumal jedes Herz bei regelmäßiger Belastung kräftiger wird. Daher wird die Muskelverdickung oft spät, wenn nicht zu spät erkannt.

Es gibt freilich Verfahren, mit denen sich dieses Leiden zuverlässig identifizieren läßt. In Deutschland und vielen anderen Ländern werden diese jedoch meist vernachlässigt, wie Klaus-Peter Mellwig vom Herzzentrum Bad Oeynhausen bemängelt. So sorge nur eine Minderheit der Sportorganisationen dafür, daß ihre jungen Mitglieder eingehend medizinisch untersucht würden.

Sport mit Herz

Anläßlich des Paderborner Osterlaufes 2009  führt das Herzzentrum Bad Oeynhausen  die Aktion "SPORT mit HERZ" durch.

DER OSTERLAUF IST VORBEI DIE AKTION GEHT WEITER!

Seit 2010 beteilige ich mich an der Aktion.

Sinn und Zweck ist es Sportler prophylaktisch zu untersuchen um so eine Herzerkrankung ausschließen zu können.

Falls Sie Interesse an der Aktion haben vereinbaren Sie bitte einen Termin in der Sprechstunde und verweisen Sie bei der Anmeldung auf die Aktion "SPORT MIT HERZ"  

Das Projekt:

 

Sport mit Herz

 

Eingebettet in das seit drei Jahren laufende, erfolgreiche Projekt „Sport mit Herz“ stellt die jüngst verlängerte Kooperation zwischen der Paderborner Osterlauf GmbH als Veranstalter und dem Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen, Bad Oeynhausen, eine gründliche sportkardiologische Untersuchung und Beratung im Vorfeld des kommenden 64. Paderborner Osterlaufs am 03. April 2010 für die voraussichtlich rund 8000 Teilnehmer sicher.

Das Projekt „Sport mit Herz“ wurde vor drei Jahren zu einem Zeitpunkt ins Leben gerufen, als eine Reihe von Fällen plötzlichen Herztods am Rande von größeren Sportveranstaltungen in Ostwestfalen-Lippe auftraten. Es richtet sich an Sportlerinnen und Sportler, die regelmäßig in Vereinen oder in ihrer Freizeit Sport treiben. Im Rahmen des Projekts wird im Herz- und Diabeteszentrum NRW sowie bei einem von 37 an dem Projekt im Netzwerk beteiligten niedergelassenen Ärzten eine Vorsorge-Untersuchung des Herzens, ein sogenanntes Screening, angeboten, um mögliche Gesundheitsrisiken, die oftmals erst im Zusammenhang mit körperlicher Belastung durch den Sport auftreten können, frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

 

 

Die Untersuchung kostet 30 Euro und umfasst eine Familienanamnese, ein 12-Kanal-EKG sowie eine Untersuchung von Körper und Herz. Alle Ergebnisse werden sofort mit dem Sportler besprochen. Bisher haben über 1.700 Sportler der Region an der Untersuchung teilgenommen.

Die Veranstalter des Paderborner Osterlaufes rufen dringend zu einer kardiovaskulären Vorsorge, wie sie das Sport-mit-Herz-Projekt anbietet, auf!

 

Sämtliche Untersuchungsdaten fließen in eine europaweite wissenschaftliche Studie zur sportkardiologischen Vorsorge ein. Eine erste Auswertung hat ergeben, dass rund 10 Prozent aller Sportler einer weitergehenden kardiologischen Untersuchung bedürfen, über 30 Prozent der Untersuchten leiden an Bluthochdruck, bei über 15% Prozent hatten Übergewicht.

Eine sportkardiologische Untersuchung ist dabei keine Frage des Alters, sondern macht in jedem Fall Sinn, vom Hobby- bis zum Leistungssportler, um Erkrankungen des Herzens, Herzrhythmusstörungen und andere Risiken auszuschließen, die bei erhöhter Belastung zur Gefahr werden können.

Der plötzliche Herztod bei Sportlern ist zwar eine nicht häufig auftretende Todesursache, aber immer ein tragisches Ereignis. In der öffentlichen Meinung fallen Sportler und Trainierte nicht in die Risikogruppe der zu erwartenden Todesfälle. Sport ist gesund und gerade auf das Herz-Kreislauf-System hat er einen positiven Einfluss. Geringere – in der für die sportliche Leistung – nicht auffällige Erkrankungen oder unter Umständen angeborene Anomalien des Herzens können die Gesundheit nachhaltig gefährden. Vor diesem Hintergrund wurde das Projekt Sport mit Herz initiiert, das die Voraussetzungen für ein breit angelegtes Screening von Sportlern schaffen soll. Damit wird die Grundlage für einen gesunden Umgang mit dem Körper und das Wissen über die eigene körperliche Konstitution geschaffen. Sport soll auch gesund bleiben.

Die European Society of Cardiology (ESC) empfiehlt die Implementierung einer Screening-Maßnahme für junge Sportler in Anlehnung an die Vorsorgeuntersuchungen in Italien und den USA. Die Durchführung solch einer Maßnahme kann 50% bis 70% der sportabhängigen plötzlichen Herztode verhindern, so der federführende Kardiologe Domenico Corrado. Diese Screening-Maßnahmen sollen nun auch in OWL durchgeführt werden. Ziel ist dabei die Identifikation von Herzerkrankungen unter Zusammenarbeit mit den Partnern des organisierten Sports und der Techniker Krankenkasse. Die Zielgruppe setzt sich zusammen aus Angehörigen von Betrieben. Diese Aktiven rekrutieren sich aus den Bereichen Leistungssport, Breitensport, Freizeitsport und Betriebssport in der Region Ostwestfalen. Dabei sollen Personen zwischen 12 und 68 Jahren angesprochen werden, die ein Minimum von 4 Stunden Sport pro Woche ausführen.  Es ist durchaus gewollt, die Zielgruppe nicht selektiv einzugrenzen. Die Aktiven sollen die Möglichkeit bekommen, ihren körperlichen Status feststellen zu lassen und sich basierend darauf neue Impulse für den Umgang mit sportlicher Aktivität und ihrem Körper zu holen.

Unter dem Namen „Sport mit Herz“ wird das Kompetenzzentrum für Sport und gesunde Lebensführung OWL e. V. das Projekt im Jahr 2007 in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse und dem Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen ins Leben rufen.   Dieses Projekt soll nach den Vorbildern der schon in Italien durchgeführten Studien durchgeführt werden. Die Ansprache der Zielgruppe soll über das Kompetenzzentrum für Sport und gesunde Lebensführung OWL e. V. durch Vereine, Fachverbände, die Betriebe, die Kreissportbünde und den Landessportbund NRW erfolgen. Das Kompetenzzentrum für Sport und gesunde Lebensführung OWL e.V. und die Techniker Krankenkasse starten einen Wettbewerb um den gesündesten Betrieb in OWL. Zu gewinnen gibt es ein Herzscreening -Tag mit dem Kompetenzzentrum für Sport und gesunde Lebensführung OWL e.V., Angebote zur Betrieblichen Gesundheitsförderung, sowie weitere einzelne Präventionsangebote.