Information zu Impfungen

Impfungen dienen dazu den Immunschutz gegen Krankheiten zu verbessern, damit Erkrankungen gar nicht oder wenn nur in abgeschwächter Form auftreten.

Die ersten Impfungen erhalten wir bereits kurz nach der Geburt im Säuglingsalter, da der Immunschutz, den wir mit der Muttermilch erhalten nur von kurzer Dauer ist.

Weitere Impfungen während der frühen Kindheit und im Schulalter. - In der heutigen Zeit sind die Kinderärzte sehr darauf bedacht einen umfassenden Impfschutz zu erstellen.

Dieser Impfschutz hält aber nur für etwa 10 Jahre an. Es sind nach Ablauf von 10 Jahren Auffrischimpfungen erforderlich.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten dieser Standard- Impfungen in vollem Umfang.

Für alle Erwachsenen gilt:

  • Auch Erwachsen müssen regelmässig geimpft werden. Die Krankheiten betreffen nicht nur Kinder, sondern auch Ungeimpfte!
  • Grundimmunisierung gegen Diphtherie, Kinderlähmung, Tetanus und Keuchhusten
  • Grundimmunisierung gegen Masern, Mumps und Röteln.
  • Ab dem 65.Lj. Impfung gegen Pneumokokken und jährliche Grippeimpfung
  • Für Mädchen ab dem 9. Lj. Herpes-Viren-Impfung. Die Impfung muss bis zum 18. Lj. abgeschlossen sein. Danach nur noch in Ausnahmefällen Kostenübernahme.

Darüberhinaus sind bei Fernreisen Reiseimpfungen erforderlich!

Andere, vor allem ferne Länder, andere Krankheiten!

Diese Impfungen werden in der Regel nicht von den Krankenkassen bezahlt und sind von Ihnen selbst, oder wenn es beruflich veranlasste Reisen sind, von Ihrem Arbeitgeber zu tragen.

Einige, wenige Krankenkassen wie z.B. die Techniker Krankenkasse, die Knappschafts- krankenkasse sowie einige BKK's übernehmen diese Kosten vollständig für Ihre Mitglieder als Satzungsleistung.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in der Praxis.

Vereinbaren Sie eine Reisemedizinische Beratung.

 

Für sämtliche Impfstoffe gilt:

  • Sie bestehen aus gut verträglichen Seren.
  • Überwiegend handelt es sich um Tot-Impfstoffe.
  • Nebenwirkungen sind selten. Gelegentlich gibt es "Muskelkater"-artige Schmerzen an der Injektionsstelle.
  • ganz selten tritt eine Rötung an der Einstichstelle und Fieber auf.